Seminar für psychodynamische
Pädagogik, Beratung und Therapie

Chemnitzer Straße 4
32657 Lemgo
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Seminar-Räume:

Voßheider Straße 139

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Seminare 2019:

12. Januar 2019

Narben auf meiner Seele!

Formen und Folgen des sexuellen Kindesmissbrauchs

Sexueller Missbrauch im Kindesalter ist für die Betroffenen eine schwere seelische Erschütterung. Das Vertrauen der Kinder wird missbraucht und das oftmals von Personen, die dem Kind sehr nahe stehen, bzw. die es liebt oder von denen es sogar abhängig ist. Die Kinder werden durch unterschiedliche Maßnahmen zum Schweigen gebracht, nicht selten mit dem Schuldgefühl verbunden, auch selbst dafür verantwortlich zu sein, was geschieht. Wie Kindern in der für sie unerträglichen Situation geholfen werden kann und welche präventiven Möglichkeiten sich bieten, sind Schwerpunkte des Seminars. Dabei geht es auch immer wieder darum, die Signale eines missbrauchten Kindes zu erkennen und die Tat aufzudecken. 

1. Februar 2019

Beginn der Fachfortbildung:

Präventionspädagoge(in) gegen sexuellen Missbrauch im Kindesalter

9. Februar 2019

Verstehst du mich?

Sprachstörungen und spielerische Sprachförderung

Sprach- und Kommunikationsprobleme bei Kindern geraten immer mehr in den Blickpunkt von Eltern und Pädagogen. Im Seminar werden Informationen über Störungen in der Sprachentwicklung von Kindern und Möglichkeiten der Sprachförderung bereits in der Früherziehung vermittelt. Mit dem Konzept: "Komm mit ins Schnatterland!" -Spielerische Sprachförderung bei Kindern- erhalten die Teilnehmer viele praktische Handreichungen.

19. Februar 2019

Beginn der Schwerpunktweiterbildung:

Grundlagen der Kinderpsychologischen Beratung

26. Februar 2019

Beginn der Schwerpunktweiterbildung:

Grundlagen der Lernpädagogik

9. März 2019

Methoden und Grundlagen der Spieltherapie 

-Hauptseminar-

In psychotherapeutischen Verfahren mit Kindern sind kreative Methoden und das kindliche Spiel grundlegende Mittel, um die Ausdruckskraft des Kindes anzuregen. Im Spiel und während der Gestaltung verarbeitet das Kind innere Konflikte, diese gelangen über kreative Methoden nach außen. Dabei spielt die Deutung eine unwesentliche Rolle. Das Kind wird in seinem innerpsychischem Prozess begleitet und erhält Anregungen. Wie diese Begleitung im spieltherapeutischen Setting aussieht und welche Gestaltungsmethoden zur Verfügung stehen, sind zentrale Themen des Seminars. Auch werden grundlegende Theorien vermittelt. 

30. März 2019

Lernstörungen aufgrund persistierender Reflexe

Restreaktionen frühkindlicher Reflexe können ursächlich an Entwicklungsauffälligkeiten wie Bewegungs-, Wahrnehmungs-, Verhaltens- und Lernstörungen beteiligt sein. Ergotherapeutische Maßnahmen, Sensorische Integrationstherapie und andere gezielte Bewegungsübungen, können auf der Grundlage natürlicher Bewegungsmuster und der Hemmung fortbestehender frühkindlicher Reflexe förderlich sein. Dabei werden Übungen als Gruppenprogramm oder Einzelbehandlung angeboten. Gleichgewichtskontrolle, motorische Fähigkeiten und die Integration frühkindlicher Reflexe sind eng mit schulischen Leistungen sowie anderen, wichtigen Entwicklungsbereichen verbunden. Kinder mit Gleichgewichts-, Koordinations- und Konzentrationsstörungen, die im Verhalten oder Lernen auffällig werden, können durch die Verbesserung unreifer Reflexe sichere motorische Fähigkeiten und Schulerfolge erbringen. Lehrer/innen und Erzieher/innen, die entsprechende Beobachtungen in ihrer Gruppe machen, lernen in diesem Seminar Übungen und Spiele kennen, die sie in ihre Gruppenarbeit bzw. Unterricht einbeziehen können.
Unsere Gastdozentin Regina Uthmeier, Kinesiologin, Schwerpunkt Three in OneConcept, Neurophysiologische Entwicklungsförderin NDT (INPP), gibt Einblicke in Verfahren zur Beobachtung und Integration frühkindlicher Reflexe.
Seminargebühr: 50,00 €

6. April 2019

Angst bei Kindern 

Kinder erleben in unterschiedlichen Entwicklungsstufen Ängste, die Bezugspersonen sehr betroffen machen können, doch sind diese Ängste nicht immer abweichend, sondern entstehen durch innerpsychische Auseinandersetzungen, die das Kind während seines Reifungsprozesses bestehen muss. Daher ist es wichtig, dass Eltern und Pädagogen Ängste von Angststörungen unterscheiden können und dem Kind ggf. Hilfe zur Verfügung stellen. Im Seminar werden diagnostische Kriterien zum Bereich Kinderängste, entwicklungsbedingte Ängste und Hilfestellung für Eltern und Kinder thematisiert.

11. Mai 2019

Was tun mit dem Zappel-Phillip?

Aufmerksamkeitsstörungen verstehen und helfen

Unruhige, zappelige Kinder bringen Eltern und Pädagogen nicht selten an den Rand ihrer Belastbarkeit. Aber auch das seelische Erleben der betroffenen Kinder wird durch Selbstzweifel, Ablehnungserfahrungen, Misserfolgserlebnisse und Versagensgefühle geprägt. Sehr schnell werden diese Kinder als „krank“ eingestuft, und der letzte Weg ist das Verabreichen von Medikamenten. Dabei können die Ursachen von Aufmerksamkeitsstörungen sehr unterschiedlich sein. Diese werden neben Möglichkeiten dargestellt, die Kinder im Schul- und Familienalltag einzubinden, und ihnen durch strukturierende Maßnahmen zu helfen. Die oftmals sehr intelligenten Kindern brauchen das Verständnis der Umwelt! 

15. Juni 2019

Einführungsseminar zum Thema Autismus-Spektrum-Störung (ASS)

In diesem Seminar sollen die verschiedenen Untergruppen der Autismus-Spektrum-Störungen vorgestellt werden, mit ihren spezifischen Besonderheiten, Diagnosekriterien und Komorbiditäten.   

Da das Asperger Syndrom in Regelkindergärten und -schulen besonders vertreten ist, wird diese Form im Mittelpunkt stehen.  

Hier wird besonders auf die Unterschiede der Kinder eingegangen, bzgl. ihres Verhaltens in Elternhaus und Kindergarten/ Schule und der jeweilig sinnvollen Förder-, Therapie-, und Begleitungsmöglichkeiten.

Es wird ebenfalls auf die individuellen Wahrnehmungsschwierigkeiten eingegangen, die häufig zusätzlich sehr belastend für die autistischen Menschen selbst sind und von der Umwelt unterschätzt und fehlgedeutet werden, was auf beiden Seiten zu oftmals vermeidbaren Frustrationen führt.

Gastdozentin: Petra Noltensmeier

Seminargebühr: 50,00 € 

29. Juni 2019

Ich möchte doch einfach nur Kind sein!

Alkoholismus in Familien

Über 1,7 Millionen Menschen in unserer Gesellschaft missbrauchen Alkohol mit zum Teil fatalen Folgen. Doch schädigt der suchtkranke Mensch nicht nur sich selbst, sondern zieht Angehörige mit in seine Problematik hinein. Besonders Kinder stehen dem Phänomen einer Suchtkrankheit ihrer Eltern hilflos gegenüber. Sie werden in ein Tabu eingebunden, zum Schweigen gezwungen und geraten dadurch nicht selten in die Isolation. Ihre Gefühle werden überfordert, sie tragen Verantwortung und Fürsorge, die sie eigentlich noch selbst benötigen und ihnen wird die kindliche Unbeschwertheit genommen. Hinzu kommen vielerlei Ängste und nicht selten das Erleben von Gewalt.

Wie Kindern in ihrer bedrückenden Situation geholfen werden kann und welche Folgen die Suchterkrankung eines Elternteil für ihre eigene Entwicklung hat, sind Themen an diesem Seminartag.

6. Juli 2019

Pubertät als Entwicklungsaufgabe verstehen

Für Eltern und Kinder ist die pubertäre Phase eine große Herausforderung. Der Heranwachsende muss sich mit den körperlich-seelischen Veränderungen auseinandersetzen, geschlechtliche Beziehungen neu bewerten und seinen Platz unter Gleichaltrigen finden. Eltern sind gefordert sinnvolle Grenzen zu setzen, doch müssen sie immer mehr loslassen und darauf vertrauen, dass ihr Kind eigenständige Entscheidungen treffen kann. Dieser Prozess verläuft für Eltern und Kinder nicht ohne äußere und innere Konflikte. Wie diese Konflikte entstehen und gemeinsam der Weg bis zum Erwachsensein des jungen Menschen gegangen werden kann, sind ebenso Thema des Seminars wie besondere Probleme während der Pubertät.

31. August 2019

Kinder mit Lernstörungen begleiten

Lernstörungen bei Kindern können sehr vielfältige Ursachen haben. Fast immer sind sie mit Wahrnehmungsproblemen verbunden, die oftmals unerkannt bleiben. Lernförderung muss jedoch auf die individuelle Problematik des Kindes abgestimmt sein, sonst kann kaum Erfolg eintreten. Die Kinder geben sich oft die Schuld für ihr „Versagen“ und werden durch die Haltung der Umwelt darin bestärkt. Ein Teufelskreis sich bedingender Faktoren beginnt, denn das mangelnde Selbstwertgefühl führt zu weiteren, sekundären Problemen im Bereich des Lernens und Verhaltens. Was bei der Diagnose und Förderung von Lernstörungen beachtet werden muss und wie Kinder in ihrem Selbstwert und  ihrer Motivation bestärkt werden können, sind zentrale Themen des Seminars.

10. September 2019

Beginn der Schwerpunktweiterbildung:

Grundlagen der Erlebnisorientierten Spieltherapie

14. September 2019

Das aggressive Kind

Ursachen und pädagogische Interventionsmöglichkeiten

Pädagogen, Sozialarbeiter und Erzieher werden zunehmend mit Aggressivität bei Kindern und Jugendlichen konfrontiert. 
Im Seminar soll zunächst eine Auseinandersetzung mit den Begriffen und Erscheinungsformen der Aggression und Aggressivität stattfinden. Anhand verhaltenswissenschaftlicher, psychoanalytischer und individualpsychologischer Theorien wird eine Annäherung an mögliche Ursachen auffälligen Verhaltens möglich. Diese werden dargestellt und gemeinsam diskutiert. 
Die theoretischen Überlegungen sind Grundlage für die Entwicklung therapeutischer und pädagogischer Fördermaßnahmen. Hier ist es wichtig, dass jeder Seminarteilnehmer die Möglichkeit bekommt, diese auf die eigene Praxis hin zu reflektieren und zu überprüfen. Dazu soll im Rahmen des Seminars ausreichend Gelegenheit gegeben werden. 
Selbsterfahrungsanteile unterstützen die Annäherung an das Thema Aggression und Aggressivität und können den eigenen Umgang mit Aggression im Alltag und gegenüber Mitmenschen bewusster werden lassen. 

24. September 2019

Beginn der Schwerpunktweiterbildung:

Familien- und Erziehungsberatung

28. September 2019

Vertiefungsseminar zum Thema Autismus-Spektrum-Störung (ASS)

In diesem Seminar wird auf die praktische Umsetzung der Möglichkeiten der Unterstützung und Förderung von Kindern mit einer Autismus-Spektrum-Störung in Kita, Schule und Elternhaus eingegangen.

Es werden verschiedene Konzepte und Materialien vorgestellt, die sich zur individuellen Umsetzung eignen, um dem betroffenen Kind Struktur und Sicherheit in seinem Alltag geben zu können, aber auch die soziale Interaktion zu schulen.

Insbesondere die individuellen Wahrnehmungsschwierigkeiten und die adäquate Begegnung dieser, werden in diesem Seminar im Vordergrund stehen, um dem Kind entsprechend möglichst viel positive Hilfestellung zur Selbsthilfe gewähren zu können, wo es individuell nötig ist.

Gastdozentin: Petra Noltensmeier

Seminargebühr: 50,00 €

9. November 2019

Mit Kindern Stille erfahren

Kinder brauchen Stille, doch der Alltag bietet ihnen kaum noch Möglichkeiten, innere Ruhe zu erfahren. Termine, Leistungsdruck, Medienflut und Konflikte fordern die Kräfte von Kindern ein und die Folge können Verhaltensstörungen, Schlafprobleme und Erschöpfungssymptome sein. Kinder können nur leistungsfähig und psychisch gesund bleiben, wenn Spannung und Entspannung im Gleichgewicht stehen.Mithilfe von Stilleübungen können Erwachsene wie Kinder auftanken, sie entdecken ihre Emotionen und einen Weg, die kleinen Wunder in unserem Leben wieder zu entdecken. Außerdem sind Stilleübungen förderlich für das soziale Miteinander, das gemeinsame Erleben und Erzählen können und können helfen, manchen Konflikt zu beheben. Alle Beteiligten spüren, dass sie ruhiger und ausgeglichener sind und selbst für „unruhige“ Kinder werden sie eine Übung finden, auf die sie sich einlassen können.Im Seminar erfahren Sie Grundsätzliches zur Thematik sowie Ziele, Inhalte und Techniken von Stilleübungen und Fantasiereisen mit Kindern. Der andere Teil besteht darin, einige Ideen selbst auszuprobieren und zu reflektieren. Anhand von Übungen aus den Bereichen Natur und Sinneserfahrungen, Farben, Traumreisen und Autogenen Training werden die Teilnehmer/innen des Seminars viele Übungen kennen lernen, die sie im erzieherischen Alltag einbringen können.

7. Dezember 2019

Wenn Kinder trauern

Wie können Kinder Verluste und Krisen bewältigen?

Wenn Kinder trauern, befinden sie sich in einer ganz besonderen Situation. Weil sie ihre Trauer anders ausdrücken als Erwachsene, werden sie darin oft nicht verstanden oder Eltern und andere Bezugspersonen erkennen nicht die Signale, die sie durch auffallendes Verhalten an ihre Umwelt senden. Auch die eigene Hilflosigkeit von Bezugspersonen, verhindert in vielen Fällen die Zuwendung und Unterstützung dem Kind gegenüber. 

Trauer kann bei Kindern auch durch Geschehnisse im Alltag auftreten, z. B. bei einem Umzug verliert das Kind seinen besten Freund aus den Augen, ein Schulwechsel ist notwendig und Abschied von der vertrauten Klasse, ein geliebtes Plüschtier ist verloren gegangen oder es gab Streit mit der besten Freundin. 

Im Seminar beschäftigen sich die Teilnehmenden im Schwerpunkt damit, wie Kinder in unterschiedlichen Entwicklungsstufen Trauer und Verluste erleben und was Kindern bei der Überwindung weiter hilft. Des Weiteren sollen Eltern Information erhalten, wie sie ihre Kinder in Phasen der Trauer begleiten können. Hier kompetent zu beraten, ist ein weiterer Schwerpunkt.  

 

Gebühren: 

Seminar: 45,00 € /Hauptseminar: 50,00 €

- incl. Seminarskript und Teilnahmebescheinigung - 

 

-- Änderungen vorbehalten - 

 

 Seminarzeiten:

10:00 bis 16:00 Uhr

Seminarräume:

Voßheider Straße 139

32657 Lemgo-Voßheide

 

Gebühren: 

Seminar: 45,00 €

Hauptseminar: 50,00 €

 

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